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Rückblick: Mit Volldampf in den Taunus 2026

Zum 44. Mal startete die Historische Eisenbahn Frankfurt mit Volldampf in den Taunus. Angeboten wurden Fahrten mit Dampflok Bespannung von Frankfurt Höchst nach Königstein und zurück.

Seit 1981 wird die K-Bahn vom Verein befahren, die weiterhin nicht zur DB gehört. Wegen des Dampflok Verbots auf Bundesbahn Gleisen konnte damals die HEF nur auf privaten Strecken fahren. Wochentags sind hier im Taunus im 30 Minuten Takrt Wasserstoffzügen der DB Tochtergesellschaft Start unterwegs. Der Stundentakt an Sonn- und Feiertagen ermöglicht hier noch den Platz für zusätzliche Sonderzüge.

Bewährt hat sich der Zweistundentakt, der genug Reserven für das Tanken von neuen Wasser (nach jeder zweiten Fahrt) bzw. dem Entschlacken der Lok (einmal Mittags) bietet. Die Verbrennungsrückstände der aus Schlesien in Polen stammen Kohle können vom Entsorger tatsächlich weiterverwendet werden. Für das Abholen ist dennoch Geld zu zahlen.

Die Dampflok 52 4867 (Baujahr 1943) wurde durch die 218 451-3 der MEZ unterstützt (Baujahr 1977). Eine zweite Lok am anderen Zugende ist seit einigen Jahren erforderlich, um Zugausfälle vom Regelverkehr durch einen liegengebliebenen Zug zu verhindern. Durch die zweite Lok entfielen die Rangierarbeiten in Frankfurt und Königstein – bei erhöhten Lokpersonalbedarf. Gefahren wurde jeweils mit Kessel voraus mit Dampflok vorne den Berg hinauf. Die 218er war bei der Rückfahrt bergab führend.

In Königstein wurde wie in den vergangenen Jahren ein kleines Bahnhofsfest organisiert. Kulinarisch wurde einiges geboten, für die kleinen Kinder wurde ebenso gesorgt. Wer Eisenbahnsouvenirs suchte, wurde ebenso fündig. Eine kleine Ausstellung mit einem historischen Bus sowie 3 verschiedenen Feuerwehrfahrzeugen aus vergangenen Zeiten rundeten das Angebot ab. Besonders interessant war der Stand der Stiftung Deutsche Dampflokomotiven, die mit 01 150 (vom DB Museum) und der 262 F-K (der letzten erhaltenen Dampflok, die hier eingesetzt wurde) zwei besondere Projekte betreuen, über die von den Kollegen aus Hanau ausführlich informiert wurde.

Die HEF war mit seinem MITROPA Speisewagen (Baujahr 1975 – hier es gab Getränke, Kuchen und einige kleinere warme Gerichte) vor Ort und bot Mitfahrgelegenheiten auf der Kö 5712 (Baujahr 1940) im Bereich vom Bahnhof Königstein an.

Die jeweils erste und letzte Fahrt des Tages führte vom Vereinsgelände im Osthafen, über den Südbahnhof (hier konnten die ersten bzw. letztem Fahrgäste aussteigen), einen Fahrtrichungswechsel in Frankfurt West, nach Frankfurt Höchst. Bei der letzten Fahrt am Montag fuhr die 52er aus Königstein alleine mit dem Zug los. Für die Überführung vom MITROPA Wagen und Kö wurde die 218er noch vor Ort benötigt.

V36 406 – in den letzten Jahren vor dem zweiten Sonderzug im Einsatz – ist seit 2 Jahren ohne Hauptuntersuchungsfristen und wurde daher nicht nach Königstein mitgenommen.